Osterwanderritte

Jedes Jahr über Ostern planen wir einen gemeinsamen Wanderritt. Meistens sind wir zwischen 10 und 12 Reitern, wir haben es aber auch schon auf 15Reiter geschafft. Wir suchen uns jedes Jahr ein neues Ziel. Manchmal machen wir Sternritte von einem festen Quartier aus oder wir reiten mit Gepäck von Quartier zu Quartier.

Ostern 2016

 

Ostern 2016 verbrachten wir im Taunus auf dem. Die Pferde waren in Boxen untergebracht und ihre Reiter in schönen, großzügigen Ferienwohnungen direkt auf dem Hof. Wir wurden hier sehr freundlich empfangen und aufgenommen. Wir ritten jeden Tag nach einem ausgiebigen und gemütlichen Frühstück, wieder in unseren bewährten Gruppen los. Unsere Strecken führten uns jeden Tag in eine andere Himmelsrichtung.

Ostern 2015

 

Eifel wir kommen oder das große Fressen...

Am Karfreitag war es wieder soweit unser traditioneller  Osterwanderritt stand an. Diesmal wollten wir die Eifel unsicher machen.

Josie hatte wie gewohnt, alles super organisiert. Durch einige Krankheitsausfälle, war es dieses Jahr eine eher kleine Gruppe von sieben Reitern und zwei Trossern. plus Hund.

Karfreitag

Am Karfreitagmorgen fuhr ich nach Steinfischbach zu Doderers, leider ohne Pferd. Da Voturas immer noch nicht hustenfrei war. Das Wetter war erstaunlich gut.  Josie hatte soweit schon alles im Auto und Hänger geladen , somit musste ich nur noch mein Gepäck und mich einladen. Mit aller Ruhe wurde dann noch Kyra verladen Klappe zu und los in die Eifel. Die Fahrt verlief ohne Stau nur Rund um den Nürburgring war schon einiges los. Überall auf den Straßen standen aufgemotzte  Autos, echt irre. Irre waren auch die Autofahrer, die das Gespann überholten. Als wir endlich in Adenau auf dem Reiterhof ankamen waren Lars , Carmen, Bernd und Christiane schon da. Martina kam kurz nach uns an und somit fehlte nur noch Jasmin. Martina  wurde unterwegs von einer ganz aufgebrachten und fix und fertigen Andrea angehalten. Josie hatte die Karten zuhause vergessen. Andrea sprang sofort ins Auto und fuhr uns hinterher, holte uns aber nicht ein. Trotz versuchten Anrufen per Handy, hatten wir nichts mitbekommen. Zum Glück hatte Andrea dann Martinas Gespann entdeckt und konnte total gestresst, Martina die zuhause vergessenen Karten übergeben. Nach freudiger Begrüßung wurden die Pferde in Boxen untergebracht und wir bezogen das Ferienhaus auf dem Reiterhof in Adenau bei Monika Frechen. Monika begrüßte uns mit Sekt und hatte Mittagessen vorbereitet, es gab Fisch,  Kartoffelsalat und  Tomate – Mozzarella . Jasmin fehlte immer noch, sie rief an und berichtete das sie im Stau steckte ca. 1 km vorm Ziel. Nach etwa 1 Stunde kam auch Jasmin an. Sie bekam natürlich auch noch was zu essen und dann wurde besprochen wo es heute hin gehen sollte. Man entschied sich für die Barsweiler Mühle, tja und da Botho noch nicht da war musste ich alleine dorthin fahren. Oh je  ob ich das finde ? Mit welchem Auto? Na ja mit Navi wird das schon gehen. Bernd überließ mir seinen Passat der mit Decken , Fressalien und Getränken beladen wurde. Die Reitertruppe ritt los und ich machte mich dann auch langsam auf den Weg zur Barsweiler Mühle. Obwohl mich das Navi als nach links schickte, was ich dann irgendwann ignorierte kam ich tatsächlich an. Da ich noch Zeit hatte ging ich mit Totti ne Runde spazieren und gerade auf dem Weg wieder zum Auto war die Reitertruppe auch schon da. Es gab Schokokuchen ( den Josie noch gebacken hatte) , Erdbeeren, Sekt, Wasser und Bier. Nachdem alle mehr als gestärkt waren ging es wieder nach Adenau zurück. Als wir alle wieder auf dem Hof waren,  kam Botho zum Glück auch noch, ohne ihn wäre ich die nächsten Tage aufgeschmissen gewesen. Die Pferde wurden versorgt, in der Reithalle war gerade Voltigierstunde die sich einige anschauten. Man was diese kleinen Mädchen schon drauf hatten. Das Pferd nur 1,84 cm groß , wie kommt man da bloß hoch? für die Kids kein Problem.

Und plötzlich waren Harry und Mäus da, die sich zum Vereinsabend angekündigt hatten. Nach und nach gingen wir ins Haus zum Abendessen. Es gab Suppe, Lachs auf Blattspinat mit Reis und Nudeln und als wäre das nicht genug gewesen zum Nachtisch noch Eis mit heißen Kirschen. Ich denke wir waren alle mehr als satt. Wir saßen noch einige Zeit gemütlich zusammen, nach und nach gingen wir in unsere  Bettchen und der erste Tag war schon wieder rum.

Samstag

Um 08.30 stand das Frühstück auf dem Plan. Wir begaben uns an einen reichlich gedeckten Tisch , wer sollte das alles essen? Das Wetter sah nicht so schön aus , es regnete, es schneite alles von beiden und es konnte, in aller Ruhe frühstückt werden. Dann wurde einstimmig für eine kleine Shoppingtour in Adenau entschieden. Harry und Mäus fuhren nach dem Frühstück leider wieder heim und der Rest fuhr zum shoppen. Zuerst sind wir alle gemeinsam in die Läden eingefallen dann  in zwei Gruppen. Zu Mittag waren dann alle wieder im Ferienhaus, das Wetter wurde besser und die Tour wurde geplant, geht es zur hohen Acht oder zur Nürburg oder , oder ? So und nun habe ich einen Blackout, ich weiß nämlich nicht mehr wo wir hingefahren sind,  es war auf jeden Fall in der Eifel da bin ich mir sicher.

Ich kann mich noch daran erinnern das Harry uns einen selbstbebackenen deftigen Kuchen mitgebracht hatte, den wir dabei hatten. O ha, jetzt fällt es mir wieder ein der Treffpunkt war Adorfer Hof 24 bei einem Kollegen von Lars. Dort war ein freilaufendes Shetty das so gern mit Josie gehen wollte, Kyra fand es eher blöd und Botho als Ponyfachmann konnte es bändigen und es wieder auf die Weide stellen. Botho wollte sich noch einen Traktor anschauen den er mal vor einigen Jahren in Cassel gesehen hatte, also fuhren wir hin, war ja nicht so weit weg. Der Traktor war natürlich nicht mehr da, trotzdem schön gewesen mit Botho durch die Eifel zu fahren. Auf dem Hof wieder angekommen warteten wir auf unsere Reiter die dann auch kamen diesmal sind sie in zwei Gruppen unterwegs gewesen. Die gemischte Gruppe Bernd, Martina, Carmen und Lars sahen irgendwie nicht so glücklich aus, der Heimritt war wohl etwas stressig. Die Mädelsgruppe kam dafür umso fröhlicher zurück , war wohl nicht stressig gewesen. Die Pferde wurden versorgt und dann ging es , na wohin wohl  ja zum Abendessen. Monika hatte wieder für uns gekocht. Es gab wieder Suppe, Krustenbraten mit Kartoffeln und Blumenkohl und natürlich zum  Nachtisch Eis. Dann wurde Karten gespielt. Josie hatte ein tolles Spiel dabei es hieß Doubble, runde Karten mit verschiedenen Motiven darauf, jede Karte hatte aber immer ein passendes Motiv zur offen liegenden Karte. Das war echt zum kreischen klasse, muss man mal selbst gespielt haben. Super lustig!!!!!!!!!!! Dann hatte Martina noch Skibo dabei ,Spielanleitung auf englisch prima, Lars hatte keine Lust diese zu übersetzen, Jasmin versucht die Regeln zu googeln. Irgendwie schafften wir es dann doch noch Skobidoo oder Skibo zu spielen. Es war spät geworden und es war Zeit schlafen zu gehen.

Ostersonntag

Das Wetter schien gut zu werden, zumindest sah es so aus. Frühstück um 08.00 Uhr. Wie am Vortag reichlich gedeckter Tisch mit Ostereiern gekocht und aus Schokolade. Heute stand die Nohner Mühle auf dem Rittplan. In drei Gruppen ging es los , Martina und Bernd mit Wallachen, Carmen und Lars mit Stuten, Josie, Christiane und Jasmin die reine Mädchentruppe mit Stuten. Botho und ich fuhren mit dem Gespann von Lars zur Nohner Mühle natürlich wieder mit viel Nahrung in fester und flüssiger Form. Die Mühle liegt sehr Idyllisch und den Kaffee und Kuchen kann man sehr empfehlen. Carmen und Lars kamen zuerst an , diesmal fröhlich und entspannt, danach Martina und Bernd auch recht fröhlich zu guter letzt die immer fröhlich und gut gelaunte Mädchentruppe. Nachdem sich alle gestärkt hatten ging es zu den Wasserfällen, ein wohl sehr beliebtes Ausflugsziel, Lars und Bernd blieben bei den Pferden. Wieder zurück an der Mühle wurden die Pferde wieder gesattelt , zwei Gruppen ritten zurück  Carmen und Lars fuhren mit den Pferden und uns Trossern zurück Bald, alle wieder in Adenau angekommen, gab es auch schon wieder na was ? ja,  Abendessen. Wieder drei Gänge, Suppe, Hähnchenpfanne mit Bratkartoffeln und Pudding zum Nachtisch. Gemütliches zusammensitzen und Karten spielen, vor allem Doubble sorgte für lautes brüllen und kreischen, bei Skibo wurde es  wieder ruhiger und es schien als würde dieses Spiel niemals enden wollen. Und schon war auch dieser Tag vorbei.

Ostermontag

Der letzte Tag , Betten abziehen, packen und um 08.00 Uhr natürlich wieder mit vollgedecktem Tisch zum Frühstück. Das Wetter war zwar nicht so schön wie am Sonntag, aber trocken. Heute soll es zur Nürburg gehen. Von Carmen und Lars mussten wir uns schon nach dem Frühstück verabschieden, da sie den weitesten Weg hatten, wollten  sie schon nach Hause fahren. Okay, Jasmin hatte es genauso weit, sie wollte die Kinderfreien Tage komplett nutzen. Botho und ich fuhren zur Nürburg, da wir ja noch Zeit hatten schauten wir uns die Nürburg an, kletterten  den Aussichtsturm hoch und hielten Ausschau nach den Reitern, weit und breit noch niemand zu sehen. Wir entschieden uns unterhalb der Burg an einem Rastplatz mit Bänken und Tischen die Pause zu machen. Da wir dachten noch lange Zeit zu haben , gingen wir ins Cafe um einen Kaffee zu trinken, tja plötzlich schaute ich auf mein Handy was irgendwie nicht so richtig funktionierte und sah das Christiane schon versuchte anzurufen. Sie waren schon da, Kaffee auf Ex getrunken. raus gestürzt, Jasmin total außer Atem, durfte ganz kurz verschnaufen und dann zum Pausenplatz. Bernd und Martina kamen auch gerade an, da es plötzlich sehr windig wurde, fand man unseren tollen Pausenplatz doof und es ging etwas weiter bis an ein kleines Waldstück , hier wurde dann Pause gemacht.

Bernd war platt und wollte lieber mit Hänger zurück und so fuhren Bernd und Botho los und holten Bernds Gespann, die Mädchentruppe ritt zurück und Martina blieb mit Hobbit bei mir und Lito. Mittagessen war noch geplant, Josie hatte reichlich eingekauft, so machten Martina, Botho, Bernd und ich soweit alles fertig. Linsensuppe, Fladenbrot , Käse, Paprika, Trauben usw. bis die Mädchentruppe kam , konnten wir gleich essen. Dann wurde alles wieder eingepackt. So fuhren zuerst Martina und Botho, Bernd und Christiane heim. Jasmin plante eine lange Verladezeit ein, mit Josie `s Hilfe , Ruhe und Zeit war auch Naima recht schnell im Hänger. Von allen verabschiedet, fuhren wir schon wieder los.

Es waren wie immer,  sehr schöne Tage und ich bin immer wieder begeistert wie gut alles funktioniert hat, trotz Wetter, kleinen Pannen, gestresste und genervte Reiter und Pferde. Die gute Laune und den Spaß den wir zusammen hatten, machte alles wieder wett.

Mir hat es mit Botho als Trosser auch viel Spaß gemacht, hoffe trotzdem nächstes Jahr  wieder als Reiter dabei zusein.

So genug, ist genug und von dem hatten wir alle reichlich!!!!!!!!!

 

Mitwirkende 2015: Josie mit Kyra, Jasmin mit Naima, Christiane mit Anjulie, Carmen mit Zauberfee, Lars mit Donnerfee, Martina mit Hobbit, Bernd mit Lito, Botho mit Totti und Tante Uli.

Vielen  lieben Dank an Josie, die wieder alles super organisiert hat, immer die Nerven behält was wirklich nicht so leicht ist.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, egal ob mit oder ohne Pferd !

Tante Uli

Ostern 2014

Unser diesjähriger Osterwanderritt war wie schon in den vergangenen Jahren wieder mal, einfach toll, super schön und unvergesslich.

In diesem Jahr plante unser Organisationstalent Josie einen Wanderritt im schönen Hunsrück.

Da ich leider selbst kein Zugfahrzeug plus Anhänger besitze, mich außerdem nicht traue selbst mein Pferd zu fahren, wusste ich bis zum Donnerstag noch nicht wie ich mit Pferd in den Hunsrück kommen sollte. Wie ich feststellte, gibt es in unserem Verein immer eine Lösung für alle Art von Problemen, auch für mein Problem.

An dieser Stelle möchte ich mich bei unserem lieben Bernd bedanken , der mich und mein Pferd am Gründonnerstag zu Martina und Botho mitnahm. So konnte ich mit Martinchen fahren und glücklicherweise am Wanderritt teilnehmen. Vielen Dank natürlich auch an Martinchen.

Am Karfreitag war um 11:30 Uhr Treffpunkt in Hennweiler Am Schlösschen Wasem bei Bert Fichtel. Nachdem wir uns mit Kaffee und Kuchen stärken konnten, unser Gepäck, Paddockstangen, Eimer, Decken,  Proviant für Mensch und Tier etc. im Auto und Hänger von Martina verstauten, was sie für den Wanderritt als Trossfahrzeug bereitgestellt hatte, inklusive Botho als Fahrer, sattelten wir die Pferde. Da Carmen ihre Zauberfee wegen eines Hufgeschwürs zu Hause lassen musste, konnte sie das Trosserteam verstärken und Botho Gesellschaft leisten. Ich Schlafmütze stellte leider fest, dass mein Zaumzeug ganz vorne im Auto war und ich nicht mehr dran kam. Auch dieses Problem wurde schnell gelöst, Josie hatte noch ein Zaumzeug zur Hand und wir konnten gegen 13:00 Uhr unseren Ritt starten. Wir ritten in zwei Gruppen, wobei die Schimmel in beiden dominierten.

Die erste Gruppe bestand aus: Josie, Henning, Marina, Christiane und unseren Neumitgliedern Andrea, Frank, Valeria und Katharina. Die zweite Gruppe aus :  Mäus, Harry, Lars, Martina und mir ( Tante Uli ).

Das Wetter war besser als es die Wettervorhersage ankündigte, was uns natürlich freute.

Mäus hatte ihren Hengst mitgenommen, den sie erst seit drei Monaten hatte und der im Vorfeld für Diskussionen sorgte, ob das gut gehen würde. Wir ritten zu unserem ersten Quartier auf den Reiterhof Bauer nach Womrath. Die wunderschöne Landschaft beeindruckte uns schon am ersten Tag. Die Strecke führte uns durch wunderschöne Wiesentäler , Wälder, Felder und einige Bachüberquerungen.

Martinas Hobbit, der jüngste und kleinste bewies was Ponys alles leisten können und wie mutig sie sind.

Harry stehts umsorgt, das es mit Mäus und ihrem Hengst keine Probleme gab. Es gab auch keine! Wir kamen alle wohlbehalten und ohne Schwierigkeiten in unserem ersten Quartier an. Botho und Carmen hatten soweit alles für die Pferde vorbereitet.

Drei Pferde, unter anderem der Hengst wurden in Boxen untergebracht, der Rest auf Paddocks.

Nachdem die Pferde versorgt und eingedeckt waren, kümmerten wir uns um unsere Schlafplätze. Es gab für fünf die Möglichkeit in einem Zimmer mit Betten zu nächtigen, der Rest machte  sich im Strohlager sein Bett zurecht. Danach ging es zum gemütlichen Teil über.

Es gab leckeres Essen, Braten, Kartoffeln, Karottengemüse und Salat. Zum Abschluss einen eben so leckeren Pudding. Nachdem wir alle pappesatt waren, gab es noch selbstgemachten Eier- und Brombeerlikör von Martina. Das ein oder andere Bierchen wurde noch getrunken und sich unterhalten oder man konnte beim mitgebrachten Pferdequiz von Mäus sein Wissen unter Beweis stellen. Zwischendurch wurde noch nach den Pferden geschaut nach und nach ging es ins Bett oder ins Strohlager.

Die Nacht im Strohlager war arschkalt, meine Nase  war fast erfroren, unsere jüngste Valeria musste von Andrea auch erst wieder aufgetaut werden. Nachdem  die Pferde versorgt waren, gab es um 08:00 Uhr  Frühstück, sehr gut und reichhaltig, ich denke es waren alle mehr als zufrieden. Nach dem Frühstück packten wir wieder unsere sieben Sachen. Auch am zweiten Tag spielte das Wetter mit, die Sonne schien, ich denke das hatten wir uns auch verdient. Die Pferde hatten die Nacht auch gut überstanden.

Nachdem die Paddocks abgeäppelt und abgebaut waren, machten wir unser Pferde für den Abritt fertig. Wieder in zwei Gruppen, so konnte man stressfreier reiten. Mit dem Hengst gab es auch keinerlei Schwierigkeiten und so ging es Richtung Black Jack Ranch was unser zweites Quartier für die nächsten zwei Nächte sein sollte. Auch am zweiten Tag lief alles super, außer das in der ersten Gruppe immer mal wieder angehalten werden musste um den Verlust der Satteldecke von Valerias Pferd zu verhindern. Der Pausenplatz war von Josie  sehr schön ausgesucht. Wir konnten für die Pferde Paddocks aufbauen und in aller Ruhe die Pause bei Sonnenschein genießen.

Carmen und Botho zauberten eine leckere, etwas sehr scharfe Tomatensuppe, es gab noch Leberkäse von der Pause am Freitag, die ich ganz vergessen hatte zu erwähnen. Auch am zweiten Tag  gab es reichlich zu essen und zu trinken.

Die Mittagsrast ging vorbei, die Pferde wurden wieder gesattelt, alles wurde wieder in den Hänger gepackt und es ging weiter zur Black Jack Ranch nach Hellertshausen. Wie im Vorfeld von Josie angekündigt wurde, gab es auf der Ranch eine Sauna und einen Whirlpool worauf sich Christiane und Harry schon sehr freuten. Harry machte Christiane schon ganz wuschig. Doch wir mussten ja erst mal dort ankommen. Die erste Gruppe versuchte unterwegs ein Osterwanderlied zu texten auf die Melodie Die Affen rasen durch den Wald.

Das Endprodukt wird den anderen bestimmt auch präsentiert. Wir kamen schließlich alle auf der Black Jack Ranch an, die Pferdeunterkunft war nicht der Knaller, aber so konnte der Hengst unter Beweis stellen wie brav er ist. Alle Pferde wurden auf einer Wiese in Paddocks gestellt, inklusive der Hengst von  Mäus. Heu und Wasser mussten wir in Schubkarren zu den Pferden hoch karren, wie toll unsere Vereinsgemeinschaft ist, stellte sich hier unter Beweis. Alle haben ausnahmslos Heu und Wasser zu den Pferden gekarrt. Ich bin immer beeindruckt wie gut alles funktioniert. Die Zimmer bzw. Unterbringung von uns war dafür klasse. Schöne Zimmer, mit Duschbad und auch das Heulager war sehr schön gemacht. Das Essen war auch gut und reichhaltig, verschiedene Sorten Fleisch vom Grill, Salate sogar an unsere Vegetarierin Katharina wurde gedacht. Nachdem Essen ging es wie von Harry angekündigt ab in die Sauna die im Saloon / Gastraum integriert war, ebenso der Whirlpool. Die Sauna wurde vorgeheizt und dann gingen Christiane und Harry in die Sauna, nach und nach wurde es an den Tischen immer leerer und die Sauna voller. Der Whirlpool wurde nach dem Saunagang so voll, das der Saloon fast geflutet wurde. Aber auch dieser lustige Abend fand ein Ende und wir verschwanden nach und nach jeder in sein Bett.

Ostersonntag, wieder prima Reitwetter! Was hatten wir für ein Glück, auch diesmal war das Frühstück sehr gut und reichhaltig. Bei Valeria war sogar der Osterhase im Heulager zu Besuch. Alle waren wie gewohnt gut gelaunt und wir konnten ausgiebig und in Ruhe frühstücken. Dann machten sich alle fertig, Pferde holen, satteln und auf in zwei Gruppen durch den schönen Hunsrück. Auch wenn es am Morgen bewölkt war, zur Mittagsrast wurde es wieder schön und sonnig. Der Pausenplatz an diesem Tag war zwar nicht so toll für die Pferde gewählt, letztendlich aber doch ganz schön. Es gab griechischen Bauernsalat, Harrys leckeren deftigen Kuchen in zwei Sorten, Käse, Schokoeier und jede Menge zu trinken. Vor allem die Weißweinflaschen wurden doch sehr schnell geleert. Nachdem wir gestärkt und einige etwas mehr als nur  angetrunken waren, ging es wieder zurück zur Black Jack Ranch. Lars wollte in der ersten Gruppe mitreiten und Frank mit Valeria in der Gruppe zwei. Martinas Pony Hobbit war durch die vielen Eindrücke und neu erlebtem etwas hibbelig  auf dem Heimritt geworden, so entschlossen wir uns dann die  restliche Strecke als Gruppe drei zu beenden. Nachdem  alle  Pferde wieder in den Paddocks waren, tranken wir am Trossergepann auf unsere Pferde und dem gelungenen Osterwanderritt, denn es war schon wieder der letzte gemeinsame Abend angebrochen.

Zum Abendessen gab es wieder verschieden Sorten gegrilltes Fleisch und Salate. Sowie wieder eine Sauna und Whirlpoolüberflutungsparty.

Ich stelle fest, dass ich ganz vergessen hatte zu erwähnen das wir auch eine Physiotherapieecke hatten. Katharina ist nämlich Physiotherapeutin , sie tapte und massierte fleißig zwei Abende lang an einigen Schmerzgeplagten rum. Ich denke diese sollten nun fast schmerzfrei sein.

 

Am Ostermontag leider schon wieder der letzte Tag, schien schon gleich am Morgen die Sonne und es wurde  richtig warm. Das Frühstück, war wieder sehr gut und reichhaltig und nachdem wir unsere Taschen und Koffer gepackt hatten, lösten wir auch das Paddocklager der Pferde auf. Die erste Gruppe wurde kleiner, die zweite dafür größer, Lars ritt wieder in der Gruppe zwei mit, wie auch Frank und Valeria. Hobbit war auch wieder so ruhig und entspannt wie am ersten Tag und so ging es wieder zurück nach Hennweiler wo wir am Karfreitag gestartet sind. Als wir  bei Bert Fichtel angekommen waren, gab es noch einen kleinem Imbiss sowie Kaffee und Prosecco. Die meisten kauften bei Bert noch einen geflochtenen Halsriemen, jeder erstand  seine Lieblingsfarbe. Dann hieß es plötzlich ruckzuck Abschiednehmen, Pferde verladen und heimfahren. Ich fuhr wieder mit Martina nach Niederhofen und Mäus holte mich und mein Pferd, nachdem sie den Hengst nach hause gefahren hatte bei Martina ab. Auf der Heimfahrt  fing es tatsächlich an zu regnen, man hatten wir ein Glück gehabt, an keinem Tag sind wir nass geworden. Martinas Haussitterin hatte noch was zum essen vorbereitet, so saßen wir noch einige Zeit beisammen und schwärmten von diesem gelungenen, schönen Osterwanderritt. Und als es anfing wieder zu regnen fuhren wir heim .

 

Zusammenfassung: Es war wieder ein super schöner Osterwanderritt, die Pferde und Leute haben sich wie immer super gut verstanden. Der Hengst der übrigens Johnny heißt, war super brav, eher unspektakulär, Martinas Hobbit  hatte man nicht angemerkt das es sein erster Wanderritt war, auch noch mit so vielen Pferden, der kleine war ganz große Klasse ! Und unser jüngstes Mitglied Valeria mit ihren 8 Jahren war der Hit, die machte alles mit.

Alle waren super gut gelaunt, die Pferde waren fit, alles hat geklappt.

Liebe Josie herzlichen Dank, das Du für uns immer so toll planst und organisierst. Deine Freizeit opferst, Dich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Tausend mal Dank im Namen Aller für diese schönen Tage.

Das war es schon wieder, ein kleiner Einblick von unserem schönen Osterwanderritt.

Vielleicht schreibt noch jemand etwas als Ergänzung, oder was von dem ich nichts mitbekommen habe. Ich konnte leider nicht überall sein.

Eure Tante Uli

Osterwanderritt 2013

Dieses Jahr  plante unsere Reiseleiterin Josie, einen Wanderritt im schönen Taunus.

Am Donnerstag den 28.03.2013 starteten die Ersten von Steinfischbach aus nach Cleeberg  zum Wildhof.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde ich ( Tante Uli ) von Josie, Henning und Volker in Rod am Berg abgeholt. Nach dem Mittagessen bei Mäus, ritten wir gegen 14.00 Uhr zusammen weiter nach Cleeberg zum Wildhof und kamen gegen 18.00 Uhr an. Und plötzlich fing es mal wieder, man glaubt es kaum, an zu schneien!  Na super, das fing ja schon gut an. Es hatten bereits Martinchen wegen einer schweren Erkältung abgesagt , sowie auch Tina mit Tochter und so hofften wir, das sonst alle die sich angemeldet hatten, auch kommen würden. Nachdem wir unsere Pferde in schönen großen Außenboxen untergebracht und versorgt hatten, ging es dann in den Landgasthof nebenan,  wo Josie für uns Zimmer reserviert hatte. In der dazugehörigen Wirtschaft, haben wir dann den restlichen Abend verbracht. Als Annette mit dem vollbeladenen Auto ankam und wir  lecker zu Abend aßen, fuhr Josie dann  noch mal los um das restliche Gepäck zu holen, unter anderem meins. Das Wichtigste oder auch Unwichtige wurde noch besprochen, danach ging es  ab ins Bettchen, die frische Luft oder war es der Rotwein machten müde.

Am Karfreitag trafen wir uns erst mal um 08.30 Uhr zum Frühstück und hofften darauf, dass keiner mehr absagt, denn es lag wieder Schnee. War denn wirklich schon Ostern? Dem Wetter nach eher Weihnachten.

Bis 12.00 Uhr sollten alle angekommen sein. Gegen 10.00 Uhr kamen  Lars und Carmen als erste an. Danach ging es Schlag auf Schlag Marina, Gerda und Wilhelm, Beate und Doreen, Conny und zu guter Letzt Bernd und Christiane. Theo kam auch noch etwas später dazu, und brachte den von Christiane vergessenen Schnaps. Was für eine Freude, was für eine herzliche Begrüßung, eben wie es bei den Birsteinern üblich ist. Das Wetter war jetzt eher Nebensache, Hauptsache wir haben zusammen unseren Spaß in den kommenden Tagen. Marina fuhr zuerst ihren Futterschepper platt der hinter ihrem Auto lag und anschließend knickte sie in der Stallgasse mit dem Fuß  um. Trotz Schmerzen machte Marina alles mit, echt tapfer. Sie wurde mit Voltaren Tabletten und Tensolvet versorgt, damit waren die Schmerzen erst mal auszuhalten.

Josie bereitete im Reiterstübchen einen Imbiss vor, mit Lachs, Forellenfilet, Brot , Käse , Meerrettich und Preiselbeersahne, natürlich gab es auch Sekt der unseren Kreislauf belebte. Das Highlight war der leckere selbstgemachte Eierlikör von Gerda, der ist unübertroffen der beste Eierlikör.

Nachdem wir uns gestärkt hatten und noch ein wenig Quatschen konnten, wurde anschließend das Gepäck in den Zimmern untergebracht, Wilhelm und Theo verabschiedeten sich, dann wurden die Pferde  gesattelt und in zwei Gruppen ritten wir nach Oberkleen zum Grüne Soßenritt. Wir kamen gerade noch rechtzeitig  an, denn es wurde bereits abgebaut. Für den Organisator Hartmut, war es aber kein Problem das eingeräumte wieder auszuladen. Von 5 verschieden Grüne Soßen waren noch 3 da, die man nach Geschmack bewerten konnte, heiße Kartoffeln und gekochte Eier gab es auch noch reichlich, ebenso zu trinken. Super Preise und fürs Essen wollten sie nur eine Spende. Sehr freundliche und hilfsbereite Leute die diesen Grüne Soßenritt veranstaltet haben.

Nachdem wir alle, außer unseren Pferden, gesättigt waren, machten wir uns fertig für den Heimritt wieder in zwei Gruppen. Dies finde ich zwar immer noch Schade, macht der Geselligkeit aber wirklich keinen Abbruch, wie ich dachte. So gab es auch für Pferd und Reiter keinen bzw. weniger Stress.

Nachdem wir wieder auf dem Wildhof ankamen und unsere Pferde versorgt hatten, machten wir uns fertig für unseren Vereinsabend in der Reitergaststube – Zur Tenne. Zum Vereinsabend kam Mäus noch angefahren und wir hatten wie immer einen schönen, lustigen Abend mit Schnitzel satt und  Live - Musik  mit Henning und Volker. Leider ging auch dieser Tag zu Ende und nach und nach gingen wir schlafen.

Samstag

Für 08.30 Uhr stand gemeinsames Frühstück auf dem Plan, leider musste Bernd uns schweren Herzens schon wieder verlassen, was wir alle sehr bedauerten.

Heute ging es zu den Eschbacher Klippen, unser Catering sollte Andrea übernehmen. Auch sie konnte wegen einer schweren Erkältung leider nicht kommen, das leckere Süppchen hatte sie  glücklicherweise trotzdem gekocht sowie einen Kuchen gebacken. Danke liebe Andrea von uns allen.

Dies bedeutete für Henning, nach Steinfischbach zu fahren , das Essen usw. holen und mit Auto und Hänger zu den Eschbacher Klippen zu kommen. Die Dodis hatten für alles gesorgt, für die Pferde gab es Heu und Wasser.

Für uns gab es eine Lauch-Käse-Hackfleischsuppe dazu frische Brötchen, Kaffee, Kuchen und kalte Getränke. Während dem Essen gratulierten wir noch Mäus zum Geburtstag, die leider dieses Jahr nicht mit geritten ist, was sehr schade war. Es war zwar kalt, zum Glück aber trocken und so hatten wir eine sehr schöne Mittagspause an den Eschbacher Klippen verbracht, auf die wir dann auch noch hoch gekrackselt sind. Die Zeit verging wie im Flug und wir mussten schon wieder los, denn wir hatten vor Mäus zu überraschen. Also wieder die Pferde satteln und zurück zum Wildhof nach Cleeberg.

Annette und Volker fuhren mit ihren Pferden von den Eschbacher Klippen aus leider auch schon nachhause, somit wurden es nach und nach immer weniger, denn auch Conny musste sich leider nach der Ankunft auf dem Wildhof  verabschieden.

Wir versorgten unsere Pferde und anschließend machten wir uns fertig um zu Mäus zufahren.

Mensch, war da was los!! In den letzten Jahren konnte Mäus bei milden Temperaturen und Sonnenschein im Hof feiern. Jetzt musste ihre Küche für alle Gäste herhalten. Man konnte kaum glauben wie viele Menschen da rein passten. Zu Essen und trinken gab es reichlich. Kuchen verschiedener Sorten und die bekannte Pizzasuppe, die Mäus schon seit Jahren traditionell  kochte. Mäus freute sich sehr über unseren Überraschungsbesuch und wir fanden auch noch einen Sitzplatz. Egon , Harry  und Martinchen waren auch gekommen, wie natürlich viele andere Leute die es sich nicht nehmen ließen Mäus zu gratulieren.  Ach war das ein Durcheinander-Gebabbel. Nachdem wir dann alle satt waren und der Durst gestillt war, machten wir uns wieder nach und nach los auf den Weg nach Cleeberg, denn unser Osterwanderritt war ja noch nicht vorbei. So ging es nach der Ankunft gleich ins Bettchen.

Sonntag

Ich glaube mich zu erinnern, dass wir am Sonntagmorgen wieder mal Schnee hatten, oder was war das weiße Zeug draußen vor der Tür. Die Uhr wurde auf Sommerzeit umgestellt, das Wetter leider nicht. Na ja egal, nachdem  alle mal nach den Pferden geschaut hatten und mit Frühstück versorgten, gingen wir um 08.30 Uhr selbst zum Frühstück. Heute wollten wir eigentlich zu einer Grillhütte nach Kröffelbach reiten, Lars und Josie packten alle Utensilien dafür in das Auto von Lars und fuhren die Sachen an die Grillhütte. So war es jedenfalls gedacht und geplant gewesen. Aber wie das manchmal so ist, war die Grillhütte von Leuten belagerten , die erklärten, dass sie diese gemietet hätten und für uns wäre da kein Platz mehr. Mmh ja was machen wir jetzt, überlegten Lars und Josie, kurzerhand wurde ein anderer Platz für unsere Mittagsrast gefunden, unweit von der Grillhütte entfernt am Waldrand. Na prima, wieder alles paletti. So konnten wir nach Rückkehr der beiden , bald losreiten. Was für ein sch... Wetter, wobei Schnee besser war als regen, eigentlich hatten wir uns auch schon daran gewöhnt. Diesmal  wurde in drei Gruppen nach Kröffelbach geritten. In meiner Gruppe war es die ganzen Tage schon sehr langweilig , alle ritten gesittet neben oder hintereinander. Jeder hatte sein Pferd unter Kontrolle, es passierte nichts spektakuläres, wir fanden noch nicht mal  einen erfrorenen Jäger oder Wanderer. Was ich damit eigentlich sagen will, es war wirklich ein stressfreies reiten.

Wir ritten auf schönen Feld und Wiesenwegen, an zwei Riesenesel vorbei, es schneite mal mehr und mal weniger und bald erreichten wir unseren Mittagsrastplatz bei Kröffelbach.

Lars und Carmen waren schon da und machten das Feuer an. Wir versorgten die Pferde mit Wasser und Heu und deckten sie ein, was bei dem Wetter unverzichtbar war. Dann wurde es doch noch aufregend, als der Jagdpächter heran brauste. Ich hatte leider nicht alles mitbekommen, außer lautem Geschimpfe. Carmen war in ihrem Element und drehte voll auf, das Feuer sollte sofort ausgemacht werden womit wir nicht ganz einverstanden waren. Kalte Würstchen, och nee, nach einigem hin und her sahen wir es dann doch ein, zumal der Jagdpächter unsere Feuerstelle eh schon ausgetreten hatte. Zwischendurch ließ er noch seinen Rottweiler aus dem Auto, der uns freudig begrüßte. Beate outete sich als Jägerin und Christiane als Tierärztin die für den Fleischbeschau erlegter Wildtiere zuständig ist. So nach und nach beruhigten sich die Gemüter, der Jagdpächter fuhr davon und ließ uns und seinen Hund der nicht dem Auto hinterher lief stehen, so  konnten wir unsere Mittagspause ohne Feuer beenden. Irgendwann bemerkte er doch noch, dass sein Hund fehlte, der nach vielem Rufen uns doch verließ. Und nun, was essen wir? Josie hatte zum Glück einen super leckeren Salat vorbereitet, mit Salat, Brot und Schokoeiern stillten wir unseren Hunger, Getränke waren auch genug vorhanden. Es wurde trotz allem eine schöne Mittagrast und wir hatten dadurch genügend Gesprächsstoff. Ach  ja , das Auto von Lars durfte auch nicht da stehen bleiben, deshalb fuhr er es, nach der Pause noch auf dem Parkplatz an der Grillhütte.

Wir sattelten so langsam die Pferde und los ging es wieder zurück nach Cleeberg.

Die meisten von uns, wollten noch nach Bad Nauheim in die Therme, Sauna, schwimmen ect. Was man eben dort so macht. Carmen und ich machten es uns lieber mit Kaffee in Zimmer 9 gemütlich und hatten dadurch auch mal Zeit zum Schwätzen. Die Zeit verging wie im Flug, gerade als uns fast die Augen zu fielen waren die anderen von ihrem Wellnesstrip wieder da.

Nun stand Abendessen auf dem Plan, diesmal in der Wirtschaft des Landgasthofes wo wir untergebracht waren. Alle hatten einen Bärenhunger, denn wir hatten ja auf die Würstchen verzichten müssen. Die meisten wurden satt, einigen waren die Portionen zu klein wie ich es von manchen hörte.

Anschließend trafen wir uns in Zimmer 12 bei Hennig und Josie alle wieder, es kam mir fast wie ein Therapietreffen vor. Christiane wurde gefragt ob sie mit Theo schon telefoniert hatte? Irgendjemand warf das Wort Telefonsex in die Runde und schon hatte ich einen Aufhänger und ich versuchte mir vorzustellen und mit Worten wieder zugeben, wie sich das wohl anhören könnte. Es war für mich der lustigste Abend, wir lachten und tranken viel .Ich bin immer  fasziniert darüber, wie gut wir uns alle verstehen. Irgendwann verschwanden dann alle wieder zum Schlafen, der letzte Abend ging vorbei.

Montag

Wie jeden Morgen Frühstück um 08.30 Uhr, einige waren noch nicht ganz frisch, Christiane hatte einen Ausschlag und die Augen waren geschwollen. Lag es am Sekt oder am Schnaps?

Nachdem Frühstück packten wir  unsere Koffer / Taschen , denn es war schon der letzte Tag unseres Osterwanderrittes angebrochen, alles Schöne geht leider mal vorbei. Aber bevor wir uns trennten ging unser letzter Ritt zum Forsthaus Butzbach zum Mittagessen. Heute schien die Sonne, es war trotzdem schweinekalt, um 10.00 Uhr waren es laut Marina noch –6 Grad.

Wir ritten wieder wie gewohnt in Gruppen, was sich wirklich gut bewährt hatte.

Die Wege waren teilweise glatt und wir mussten etwas vorsichtiger reiten, damit kein Pferd ausrutschte. Die Pferde in meiner Reitgruppe hatten sich schon sehr aneinander gewöhnt und liefen sehr schön zusammen, wie in den vorhergehenden Tagen auch. Kurz vor dem Forsthaus ritten wir zu einem Aussichtsturm um uns die schöne Aussicht von oben anzusehen.

Wir baten ein älteres Ehepaar was dort auf einer Bank saß , Fotos von uns zu machen. Der  Mann machte das gerne und so wurden einige Fotos geschossen.

Während Henning, Josie, Doreen und Christiane auf dem Turm kletterten, blieben Marina und ich lieber unten, es ging ein kalter Wind.

Nachdem Alle wieder unten waren ritten wir weiter zum Forsthaus, was nur noch 2,8 km entfernt war. Als wir ankamen waren die anderen schon da und hatten für uns Paddocks aufgebaut, somit mussten wir nur noch absatteln, eindecken und zum Essen ins Forsthaus gehen. Egon kam auch zum Mittagessen , worüber sich Alle freuten. Das Essen war gut und lecker, wir wurden alle mehr als nur satt. Man war ich vollgegessen, jetzt noch zurück nach Cleeberg. Henning und Josie machten sich direkt nach dem Essen auf den Weg, sie wollten vom Forsthaus nach Steinfischbach nach Hause reiten, dies  hieß von den beiden hier schon Abschied nehmen. Wir ritten den kurzen Weg von 6 km nach Cleeberg zurück. So und nun kam das große Abschiednehmen , ruck zuck packte jeder seine Sachen in die Autos, luden die Pferde problemlos ein, wir umarmten, drückten uns und es wurden nach und nach immer weniger bis nur noch Christiane und ich übrig blieben. Christiane wartete auf Theo und ich auf Mäus, so konnten wir noch ein wenig das Treiben auf dem Wildhof beobachten. Wie sich kleine Mädchen gegenseitig longierten und auf dem Reitplatz rum trabten und galoppierten.

Endlich kam Theo angefahren, Anjulie ging wie alle anderen Pferde problemlos in den Hänger. Wir verabschiedeten uns und nun war ich alleine mit meinem Pferd. Wir warteten auf dem Reitplatz, kurze Zeit später war auch Mäus angekommen. Auch bei uns ging alles ganz schnell. Pferd verladen, das ganze Gepäck verstauen und los nach Rod am Berg.

Voturas freute sich wieder zuhause zu sein. So noch den Hänger abhängen und mit Mäus nach Steinfischbach fahren. Um 16.47 Uhr bekam ich ne SMS von Josie das sie auch kurz vor Steinfischbach sind. Als wir bei Doderers ankamen waren die Pferde schon im Stall und Henning und Josie im Haus. So jetzt musste noch das Gepäck ausgeladen werden, danach gab es noch Kaffee und Kekse und wir plauderten noch über diesen schönen Osterwanderritt.

Dann fuhren wir wieder nach Rod am Berg, ich schaute noch mal nach meinem Pferd und dann ab nachhause.

Eigentlich könnte ich noch mehr schreiben, dann wird es aber ein Buch deshalb ist es jetzt zu Ende.

Vielen, vielen  Dank liebe Josie , Du hast mal wieder alles super organisiert. Danke auch an Henning, der Josie  geholfen hat damit alles klappt. Danke an Euch Alle, für Eure gute Laune an allen Tagen, wir sind einfach toll und ich hoffe das, das auch so bleibt !!!!

Wir sind ein toller Verein!!!!

Organisatorin: Josie

Mitwirkende waren : Henning, Volker, Annette, Bernd, Conny, Carmen, Lars, Gerda, Marina, Christiane, Beate und Doreen und natürlich ich ( Tante Uli )

 

Bis 2014 wenn es wieder heißt Osterwanderritt der Birsteiner Distanzreiter.....

 

Osterwanderritt 2012 (von Josie)

Ostern 2012 wollten wir auf dem Rückerhof in Welschneudorf verbringen. Es hatten auch schon viele Reiter zugesagt als uns Herr Rücker mitteilte, dass sie einen Fall von Virusabort auf dem Hof hatten, bis Ostern aber die Quarantänezeit bereits vorbei wäre und bisher auch keine weiteren Erkrankungen aufgetreten waren. Und so blieb es auch bis zu unserer Anreise am Karfreitag. Der Bestand galt als unbedenklich und gesund.Dennoch ließen sich einige Reiter davon abschrecken und sagten die Teilnahme ab.

Alle anderen reisten pünktlich am Freitag bis 12 Uhr auf den Rückerhof an. Für unseren ersten Tag hatte ich mir etwas besonderes ausgedacht. Ich organisierte eine Schnitzeljagd in zwei Gruppen. Es mussten Kartenabschnitte gesucht werden, auf denen der weitere Weg eingezeichnet war. Außerdem mussten verschiedene Rätsel und Aufgaben gemeistert werden. Am Ende der Strecke war dann der Schatz versteckt, eine Truhe mit Erdbeeren, Kuchen, Sekt und allerlei Leckereien. Wir hatten alle unseren Spaß und so startete das Wochenende schon sehr stimmungsvoll.

Auch die beiden anderen Tage ritten wir sehr schöne Strecken und wurden super von Botho begleitet, der uns die Pausen sehr schön vorbereitete. Am Ostermontag, unserem letzten Ritttag jedoch, schneite und regnete es in Strömen, so dass wir uns entschieden, das Frühstück etwas zu verlängern und das Reiten an diesem Tag ausfallen ließen. Wir wollten uns die schönen Erinnerungen der letzten Tage nicht durch das miese Wetter verderben lassen. So reisten wir früher aber mit trockener Kleidung ab.

Der Rückerhof ist ein sehr zu empfehlener Ferienhof und ebenso schön ist das Reitgelände dort. Auch das Verhalten von Herrn Rücker war absolut professionell und unsere Pferde sind alle gesund wieder nach Hause abgereist. Also, wer mal Lust hat, eine Reise dort hin lohnt sich auf jeden Fall.

Osterwanderritt 2011

Berichtet von Tante Uli !

Tag 1.
Bei wunderschönem Wetter fuhren wir (Mäus und Tante Uli) gegen 8.00 Uhr von
Neu Anspach im Taunus los. Auf der A3 bei Offenbach trafen wir, als hätten
wir uns verabredet, Martinchen. Das war eine Freude, tja und plötzlich
standen wir ganz unerwartet im Stau. Ob wir es bis 12.00 Uhr schaffen würden
in Ansbach anzukommen? Wir riefen erstmal die Dodis an, die waren schon
früher losgefahren und auch schon da. Auch Christiane die mit Bernd fuhr,
sagte uns freudig das sie nur noch ca. 20 km vom Ziel entfernt sind. Egon
und Marina müssten auch bald da sein.Carmen und Lars waren auch schon da.

Na prima wir hatten noch ca. 120 km vor uns. Christiane riet uns anders zu
fahren was wir auch taten, ohne Navi. Martinchen ausgestattet mit einem
ältlichen Modell von Straßenatlas, Mäus mit einem neueren Modell und mit mir
ausgestattet, was eher nutzlos war da ich super schlecht im Karten lesen

bin. Wenigtens konnte ich blättern und die Karte hochhalten. Wir wussten das
wir es nicht bis 12.00 Uhr schaffen würden. Alle waren schon da, nur wir
drei fehlten was uns recht unangenehm war. Dann endlich ein Schild
Rutzendorf, super aber nun wo abbiegen? also nochmal Josie anrufen die uns
dann sagte links abbiegen, bis zum Ende der Straße fahren.
Endlich, wir waren da und wurden freudig von unseren lieben Vereinskameraden
empfangen.

Nachdem wir die Pferde ausgeladen und soweit versorgt hatten, gab es für uns
einen leckeren Begrüßungsdrink (Sekt mit pürrierten Erdbeeren)sowie eine
ebenso leckere Gulaschsuppe.
Nachdem wir uns gestärkt hatten und uns ein bisschen den Ferienhof der
Familie Wagner angesehen hatten, machten wir die Pferde fertig und es ging
pünktlich wie geplant um 14.00 Uhr auf unseren ersten Ritt von ca. 22 km in
südlicher Richtung.

Alle 10 gut gelaunt und der Josie hinterher. Plötzlich hieß es wir müssen
durch einen Tunnel, naja kein Problem für uns oder.
Der Tunnel war höchstens ca. 1,75 m hoch und ca.1 m breit und gefühlte 100 m
lang, für Ponys kein Thema. Nachdem Josie, Hennig und Marina wohl
schon durch waren kamen beängstigende Geräusche aus dem Tunnel und plötzlich
schoß Christiane rückwärts mit Anjulie wieder raus, irgendwas war mit Egon
und Rajsuli. Dem Rest der noch nicht durch war wurde es mulmig. Zumindest
ich hatte fast die Hosen voll und mein Herz raste. Nachdem auch Carmen mit
Zauberfee nach einigem hin und her durch waren blieb Martina, Mäus und mir
nichts anderes übrig als Augen zu und durch. Es war so dunkel das ich es mir
sparen konnte die Augen zu zumachen. Mein Herz raste ich hatte selten so
eine Angst gehabt und mich wunderte es das mein Voturas trotzdem hinter mir

her ging, als wäre alles ganz normal.

Juhu alle hatten den Tunnel geschafft und Rajsuli hatte sich auch nur etwas den Kopf aufgeschürft.

Nach soviel produziertem Adrenalin ging es weiter und die Tunnel durch die wir gehen
mussten, wurden glücklicherweise größer und breiter. Ich nenne diesen Tag
den Tunnelritt den keiner von uns je vergessen wird.

Auf dem Ferienhof wieder angekommen hieß es Pferde versorgen, frischmachen
und umziehen und ab nach Sachsen zum Italiener.
Den knappen Kilometer gingen wir alle zu Fuß, was uns vorallem auf dem
Rückweg gut tat. Das Essen war spitze, die Pizzen waren groß und lecker,
alles stimmte und alle waren satt und zufrieden. Wir saßen noch ein wenig
draußen und dann ab ins Bett und schon war der erste Tag zu Ende. Und fasst
hätte ich Charlie Brown vergessen den rot/weißen schnupfenden Kater den
Martinchen und Marina gleich ins Herz geschlossen hatten. Egon fand den
Kater eher ekelig, bäh...

Tag 2.
Das Wetter sollte die ganzen Tage schön bleiben, und so schien schon um
sieben Uhr die Sonne kräftig runter.
Nachdem die Pferde mit Frühstück versorgt waren, hieß es auch für uns um
8.00 Uhr Frühstück.
Für die Mittagsrast bei Egloffswinden haben Henning und Bernd das Auto von
Henning voll bepackt und dort geparkt.

Um ca. 9.30 Uhr ritten wir wie geplant los, Streckenlänge ca 30 km,
Mittagspause bei km 18. Bergauf, bergab durch das schöne Frankenland. Die
Mittagspause war sehr gemütlich, Henning hatte ruckzuck den Grill aufgebaut
und angefeuert, Bänke wurden aus Getränkekästen und Holzbrettern gebaut und
so verbrachten wir eine schöne Mittagsrast bei Bratwürstchen mit Brötchen,
restliche Pizza und diversen Getränken.

Auf dem Weg zurück nach Rutzendorf/ Ferienhof machten wir noch eine Trinkpause.                                                                                                                                                      Henning musste erstmal den Wirt suchen gehen und war auch erfolgreich. Nachdem wir und unsere Pferde den Durst gestillt hatten ging es weiter nach Rutzendorf. Angekommen, Pferde versorgen , frischmachen, umziehen und ab nach Lichtenau, Burg besichtigen und um 20.00 Uhr Essen im Roten Ross.

Der Zeitplan war sehr straff, wir sollten ja auch einiges sehen. Zwischendurch Planung über die Mitnahme des schnupfenden Charlie Browns.
Auch das Essen im Roten Ross war wieder sehr gut, alle waren
zufrieden und auf dem Ferienhof angekommen waren alle Ruckzuck in den
Zimmern verschwunden. Mäus laß Martinchen und mir noch eine
Gutenachtgeschichte vor, aus Christianes Distanzheft/Buch es ging um Peter
Hertel und Gandalf. Nach der Geschichte / Bericht über .... bin ich
eingeschlafen, schnarch.


Tag 3.
Ostersonntag, wieder schönes Wetter. Marina war schon wieder die erste beim
Pferde füttern. Carmen saß mit Kaffee und Kippchen schon draußen auf der
Bank und beobachtete das Treiben. Meiner mochte wiedermal sein Kraftfutter
nicht, Perrugia hatte Appetit als wäre sie zuhause, sowie die restlichen
Pferde auch. Gwidon hatte auch nicht so den richtigen Appetit. Wieder 8.00
Uhr Frühstück. Auch diesmal wurde Henning´s Auto gepackt und an die Stelle der
Mittagrast geparkt. Heute sollten ca. 24 km geritten werden in südöstlicher
Richtung. Abritt ca. 10.00 Uhr, wie auch die letzten Tage folgten wir
unserer Reiseleiterin Josie über Stock und Stein, Felder und Wälder bis zur
Mittagsrast.Diesmal gab es leckere Erbsensuppe mit Würstchen, diversen

Getränken und in gut gelaunter Runde saßen wir auf einer Wiese am Waldrand.
Dann ging es bald schon wieder Richtung Heimat, unterwegs noch ein
Schoppenstopp an der Gotzenmühle und ab nach Rutzendorf.


Pferde versorgen, manche wollten ins Erlebnisbad nach Ansbach Sauna ect.
manche wollten gemütlich Kaffee trinken.

Treffpunkt zum Abendessen war die Altdeutsche Bierstube in Ansbach, wo wir eine
sehr lustige Bedienung hatten die ein Sachsenhäuser Mädsche war. Auch hier
aßen wir mal wieder sehr gut, zum Nachtisch sind wir dann noch in ein Cafe
( Cafe Bohne ) wo wir lecker Eis, Kuchen ect. bekamen. Anschließend wollten
wir noch zum Osterfeuer nach Sachsen, leider waren wir zu spät denn die
Feuerwehr war gerade beim löschen. Wir fuhren zum Ferienhof und hatten noch
keine Lust schlafen zu gehen, Josie holte Spielkarten und nach einigem hin
und her, einigten wir uns darauf Schwimmen zu spielen. Es war eine lustige
Runde und mit Hennings selbsgemachten Apfelwein wurde es immer lustiger.

Nachdem Egon, Mäus, Josie, und ich untergingen spielten Christiane, Bernd
und Henning weiter am Ende gewann Henning. So und nun ab ins Bett.

 

Tag 4.
Ostermontag, schon ist der letzte Tag angebrochen und immernoch
Sonnenschein. Pferde füttern, Marina ist wieder die erste im Stall, Carmen
mit Kaffee und Kippchen auf dem Bänkchen, es ist etwas frischer und
windiger.Bernd mit langer Hose nicht wie in den letzten Tagen mit kurzer.
Frühstück wie gehabt um 8.00 Uhr,Taschen/Koffer packen.Heute sollen noch ca.
23 km geritten werden, was wir auch taten vielleicht auch etwas
weniger.Schoppenstopp an der Gotzenmühle. Da wir uns entschlossen hatten die
Pferde zum Mittag wieder auf den Ferienhof zu stellen, fuhren wir zum
Mittagessen zur Gotzenmühle. Leider war diesmal das Essen nicht so super wie

erwartet. Nicht alle waren zufrieden , mit den Eisbechern schon. So nun
rückte die Zeit immer näher und wir fuhren zurück zum Ferienhof Wagner nach
Rutzendorf packten unsere Sachen und Pferde ein, Martinchen packte noch
Charlie Brown ein und schon befanden wir uns wieder auf der Heimfahrt.
Nach vier schönen, lustigen und unvergesslichen Tagen möchte ich unserer
Josie im Namen aller danken.
Es macht immerwieder Spaß und es ist einfach toll mit so lieben,
freundlichen und fröhlichen Menschen seine Freizeit zu verbringen Danke an
euch alle. Ich hoffe es ist keiner böse wenn der ein oder andere zu wenig im
Bericht genannt wurde.
Deshalb: Mitwirkende am Osterwanderritt: Carmen und Lars kurz die Pilchers,
Christiane , Bernd, Egon, Marina, Martina,Mäus, Henning und Tante Uli.
Planung / Organisation und Durchführung : Josie

Und zum Schluß : ES WAR EINFACH TOLL !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

__________________________________________________________________________________

Ostern 2010 - Wanderritt über 4 Tage im Elsaß

Auch in diesem Jahr haben die Birsteiner Distanzreiter wieder einen Wanderritt über Ostern gemacht. Es sollten 4 schöne Frühlingstage im Elsaß werden, die Christiane und ich geplant hatten.

Am Freitag den 02.April war um 12Uhr Treffpunkt auf dem Heidebrunnenhof in Oberotterbach, nahe der französischen Grenze. Die Pferde konnten sich auf Paddocks noch kurz die Beine vertreten, während wir Reiter uns beim Mittagessen stärkten. Dann wurden die Pferde gesattelt und pünktlich um 14Uhr machten wir uns auf den Weg. Unsere Strecke führte uns zunächst auf die Burgruine Guttenberg, von wo aus man einen herrlichen Blick über den Pfälzer Wald genießen konnte. Weiter ging es zum St.Germanshof, ein Restaurant, das direkt an der deutsch-französischen Grenze liegt. Dort wurden natürlich die ersten erfrischenden Getränke genossen. Nach kurzer Rast ging es nun in Frankreich weiter. Unser Ziel war in Climbach die Ranch Wolfsmatt wo unsere Pferde die Nacht verbringen konnten. Die Reiter bekamen Zimmer im benachbarten Hotel.

Nachdem wir unsere Pferde auf den Paddocks untergebracht und versorgt hatten, trafen wir uns alle auf der Ranch um Flammkuchen zu essen. Der wurde ganz frisch gemacht. Es gab drei Variationen, einmal vegetarisch, dann ganz normal mit Zwiebeln und Speck und noch eine etwas kräftigere Variante mit Munsterkäse. Alles sehr lecker!

Am Samstagmorgen trafen wir uns alle um 7Uhr zum Frühstücken im Hotel wieder. Allerdings hatte eine kleine Gruppe den Abend etwas länger ausgedehnt und musste zum Teil zum Frühstück geholt werden, da an Aufstehen noch nicht gerne gedacht wurde. Aber die Laune war gut und so ging es um 9Uhr auf zur zweiten Etappe.

Wir ritten die meiste Zeit auf markierten Wanderwegen, was das Kartelesen etwas erleichterte. Von Sturmschäden sah man zum Glück nichts, doch auf einem kleinen Pfad hatte ein Erdrutsch die Strecke für uns Reiter unpassierbar gemacht. Wir ritten ein Stück weiter auf einem breiten Parallelweg, der uns aber den Berg hinauf führte und auch zu weit abdrehte. Etwa 100m weiter unten sah man einen Asphaltweg auf dem wir weiter reiten wollten.

Uns blieb also entweder zurück reiten oder das kurze Stück den Hang hinunter auf den Asphaltweg. Nur zwei von uns entschieden sich für den längeren Rückweg, alle anderen marschierten im Gänsemarsch den Hang hinunter. Das war ein tolles Abenteuer und alle waren stolz als sie unten ankamen und sich wieder auf ihre Pferde setzten.

Weiter ging es zum Gimbelhof und an der Ruine Fleckenstein vorbei. Leider sind wir nicht auf die Burgruine hoch gegangen, doch man hätte mit Sicherheit einen tollen Blick über die Vogesen gehabt.

Unser Weg führte uns runter ins Tal nach Lembach und weiter nach Pfaffenbronn, wo wir Mittagspause im Restaurant Muller machten. Die Pferde hatten wir in dieser Zeit auf dem Parkplatz angebunden, zum Teil an Bäumen oder an einem langen Seil was wir zwischen einem Laternenmast und einem dicken Baum gespannt hatten. Leider begann es in unserer Mittagspause zu regnen und hörte auch an diesem Tag nicht mehr auf.

Der Weg nach Birlenbach zu unserem nächsten Quartier war zum Glück nicht mehr weit, so dass wir nicht lange bei Regen reiten mussten. Allerdings hatten wir auch hier für die Pferde Paddocks und die Regendecken waren schon durchgeweicht. Zum Glück war es nicht so besonders kalt und es hörte auch am späten Abend auf zu regnen.

Hier in Birlenbach verließen uns zwei Mitreiter, die das Osterfest mit ihrer Familie verbringen wollten. So waren wir noch 10 Reiter.

Am Sonntagmorgen ließen wir uns etwas mehr Zeit und starteten erst um 10Uhr bei Sonnenschein auf die nächste Strecke. Diesmal war eine „wilde“ Mittagspause geplant. Wir hatten Würstchen, Brötchen, Getränke und ein paar Ostereier in unseren Packtaschen dabei. Auch einen Grillrost hatte Henning auf das Format der Packtaschen gebracht und am Pferd mitgenommen.

In einer Waldecke machten wir ein Feuer und grillten unsere Würstchen. Anschließend wurde noch Kaffee gekocht und ein paar Ostereier verzehrt.

Gerade als wir wieder aufbrechen wollten kam ein kurzer Schauer über uns gezogen. Doch nach etwa 15Minuten war er vorbei und die Sonne begleitete uns bei unserem restlichen Weg nach Schleithal. In Schleithal waren wir bei Gaby Schintke in einer Wanderreitstation untergebracht. Wir kamen dort an und es war bereits alles vorbereitet. Wir mussten nur absatteln und die Pferde auf die Paddocks bzw. in die Box stellen. Das war toll! Man merkte sofort, dass sich hier jemand mit den Bedürfnissen der Wanderreiter auskannte. Gaby ist selbst Wanderreiterin und war sogar schon in den Pyrenäen bei 2000m Höhe unterwegs. Die Reiter waren in dem gesamten oberen Stockwerk des kleinen Fachwerkhauses untergebracht.  Die 6 Mädels hatten ein gemeinsames Zimmer und die 4 Männer ebenfalls. Sehr gemütlich!

Für das Abendessen hatten wir im Restaurant direkt neben unserem Quartier reserviert. Es war ein etwas gehobeneres Ambiente, aber trotzdem waren wir Reiter dort sehr willkommen. Das Essen dort war sehr lecker und es wurde ein schöner letzter Abend. Das Frühstück gab es dann morgens um 8Uhr bei Gaby im Wohnzimmer und ließ keine Wünsche offen. Gut gestärkt sollte es dann auf die letzte Etappe gehen. Geplant war eigentlich, dass wir Mittagspause am Weintor machen und dann nach Oberotterbach zurück reiten. Doch dann kam alles etwas anders.

Kyra war nicht in Ordnung. Sie hatte offensichtlich Bauchschmerzen. Wir hatten die Hoffnung, dass es sich durch Massagen und Bewegung lösen könnte, also wurden alle Pferde gesattelt. Henning und ich ließen allerdings das Gepäck in Schleithal, damit Kyra nicht so viel tragen musste und ich mit Kaja auch etwas schneller reiten konnte, falls es notwendig werden sollte. Wir machten uns also auf den Weg und beobachteten Kyra sehr genau. Doch als es nach etwa 5 km keine Besserung gab entschied ich mich dazu, nach Oberotterbach vor zu reiten und den Hänger zu holen. Als Treffpunkt war das Weintor ausgemacht. Doch in Schweighofen, einem Ort durch das wir reiten mussten, hatten die anderen einen Tierarzt ausfindig gemacht, der zum Glück auch gerade dort war. Also kam ich mit dem Hänger dort hin gefahren. Nach einer Untersuchung riet uns der Tierarzt nach Iffezheim in die Klinik zu fahren, was wir dann auch umgehend taten. Der Rest machte sich auf dem direkten Weg nach Oberotterbach zum Heidebrunnenhof. Dort stellten sie ihre Pferde auf Paddocks und gingen im Waldgeist etwas zu Mittag essen.

So wurde der Abschluß unserer schönen Tour leider etwas getrübt. Doch nichts desto trotz waren es wieder ein paar tolle Tage. Es ist schon immer wieder erstaunlich, dass ein Wanderritt mit so vielen Leuten so harmonisch und unkompliziert verlaufen kann. Das ist einfach klasse und macht riesig viel Spaß!

Kyra ist nun auch schon wieder auf dem Damm und voller Energie.

 von Josie Doderer

__________________________________________________________________________________

Osterwanderritt 2009

Am Freitag den 10.04.2009 haben sich einige der Birsteiner Distanzreiter in Reichlos getroffen um einen viertägigen Wanderritt durch den Vogelsberg zu machen. Nachdem alle Sachen in das Trossfahrzeug geladen wurden, es war ein ganzer Pferdehänger voll, machten wir uns um 10Uhr auf den Weg nach Lauterbach Maar zum Jägerhof. Jasmin führte die Gruppe an, die aus 14 Reitern bestand. Mäus, Tante Uli, Martina, Marina, Christiane, Josie, Sabine (Jasmins Mama), Carmen, Lars, Volker, Egon, Bernd und Henning. Jutta begleitete uns auf den ersten Kilometern. Eigentlich wollte Heinz auch mitreiten, er kannte die Strecke, doch er musste auf seinem Hof helfen. Jasmin war also auf sich allein gestellt und musste nach Karte reiten, führte uns aber sicher ans Ziel.

Die Mittagspause machten wir bei Bekannten von Heinz. Hier bekamen wir belegte Brötchen und kalte Getränke. Es war ein sehr warmer Tag und wir mussten und mit Sonnencreme einreiben um keinen Sonnenbrand zu bekommen. Nach der Mittagspause kamen wir durch einen Wald und plötzlich wurde der vorher schöne Weg zu einer Gefahrenquelle. Marina kam mit ihrer Stute in ein Sumpfloch und verlor dabei ein Eisen was wir nicht wiederfanden. Martina rief Botho an, dass er so bald wie möglich an die Strecke kommen muss, um ein Ersatzeisen aufzunageln. An diesem Treffpunkt warteten Marina und Martina auf Botho während die anderen schon weiter ritten.

Kurz vor unserem Ziel kamen wir an einem Modellflugplatz vorbei wo reger Betrieb herrschte, in der Luft und auch am Boden. Doch die Pferde blieben gelassen und wir nutzten die Gelegenheit um uns mit kalten Getränken zu versorgen. Beim Jägerhof waren die Pferde auf einer Wiese untergebracht mit frischem Gras und Heu. Gerade als wir alle Paddocks aufgebaut hatten, trafen auch die beiden Nachzügler ein. Allerdings rief Marina trotzdem noch einen Hufschmied dort hin, da sie das kommende Wochenende einen Distanzritt mit diesem Beschlag machen wollte.

Nachdem die Pferde alle versorgt waren und alle Eisen wieder gerichtet waren, bekamen die Reiter ihr Abendessen. Es gab verscheidene Stücke vom Schwein mit Beilagen und kalte Platten mit Brot. Henning und Volker hatten ihre Instrumente mitgebracht und sogrten nach dem Essen für Stimmung. Beate, Sabine, Birgit und Heinz kamen uns dort besuchen und feierten mit uns.

Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück los nach Freienseen. Allerdings waren wir nur noch 12 Reiter, da Jasmin und Sabine zurück nach hause ritten. Unsere Strecke führte uns zur Mittagspause nach Ulrichstein. Hier machten wir zwei Stunden Pause am Waldrand an einer Schutzhütte. Botho hatte Grillwürstchen gekauft und das Feuer brannte bereits als wir dort eintrafen. Nach dem Essen ruhten wir uns noch etwas aus bevor es auf die letzten 15 Kilometer ging. Nach der Pause stellte sich heraus, dass Carmens Pony nicht mehr so fit war. Sein fortgeschrittenes Alter und die Hitze machten ihm zu schaffen. Lars und Carmen fielen zurück und machten langsam. Die letzten 6 Kilometer gingen durch ein Tal bis zur Schreinersmühle. Wir waren gerade locker am Traben als uns ein roter Jeep entgegen kam, dicht gefolgt von einer kleinen Herde freilaufender Fjordstuten mit ihren Fohlen. Die Herde war sichtlich irritiert, dass fremde Pferde auf ihrem Weg zur Koppel waren. Auch wir waren sehr verunsichert wie wir uns verhalten sollten. Wir blieben stehen und die Herde wurde in zügigem Trab an uns vorbei getrieben. Es ging zum Glück alles gut, aber der Puls von dem ein oder anderen Reiter war etwas erhöht. Nach dieser Aufregung kamen wir aber ohne weitere Probleme an der schönen Schreinersmühle an. Auch hier waren die Pferde wieder auf Paddocks untergebracht. Wir hatten schöne große Zimmer in der Mühle gebucht. Dieser Abend wurde nicht so lang wie der vorherige. Die Reiter waren alle etwas erschöpft vom Feiern und Reiten.

Am Sonntagmorgen ritten wir in zwei Gruppen, da die geplante Strecke mit 40 Kilometern zu lang für Carmen´s Pony schien, entschied sie sich, den kurzen Weg zum Hoherodskopf zu nehmen. Lars und Carmen wurden von Mäus, Tante Uli und Botho begleitet. Botho und Martina hatten die Rollen kurzer Hand getauscht. Obwohl Botho erst seit kurze reitet, klappte es super. Die andere Gruppe wurde noch von Harry verstärkt, der morgens mit Hänger zur Schreinersmühle kam. Die "kurze" Gruppe machte ihre Mittagspause in einer Gaststätte mit Apfelstrudel und Sahnetorte :-) während die "lange" Gruppe dem wieder eine Rast im Freien vorzog. Dort gab es ein Möhren- Kartoffel-Topf mit Würstchen und Brot und zum Nachtisch Kuchen.  Nach der Mittagspause oberhalb von Rainrod ritten wir am Niddasee entlang weiter Richtung Michelbach. Kurz vor Michelbach kamen wir an einem Schützenhaus vorbei.  Hier wurde eine Taufe gefeiert und wir wurden von der Taufgesellschaft auf ein Bier eingeladen. Natürlich durfte sich das Taufkind dann auch mal auf eines der Pferde setzen und alle waren begeistert. Dann ging es hoch auf den Hoherodskopf, wir wählten den sanften etwas längeren Aufstieg. Dort oben angekommen mussten wir uns mit Paddockbauen, Sachen aufräumen etc etwas beeilen, da es nur bis 19.00Uhr Essen gab. Volker und Harry fuhren an diesem Abend zurück nach hause. Die Anderen machten nach dem Essen draußen auf der Wiese ein Lager- bzw. Osterfeuer und feierten den schönen Ritt (siehe Bild). Die Letzten saßen bis etwa 2Uhr am Feuer,  lachten und hatten ihren Spaß.

Am Montagmorgen ließen wir uns etwas mehr Zeit mit dem Frühstücken und dem Satteln, da wir nur noch 22km vor uns hatten. Etwa bei der Hälfte der Strecke machten wir unterhalb der Sprungschanze bei Bermuthshain unsere Mittagspause, bevor es weiter nach Reichlos ging. Es war ein tolles Wochenende mit traumhaftem Sommerwetter und wir hatten alle viel Spaß. Mit Botho hatten wir einen super Tross. Wir hätten ihn gerne schon für nächstes Jahr gebucht, allerdings sieht es so aus, dass er dann wohl lieber selbst reiten möchte:-).

Weitere Fotos von Christiane und Martina gibt es hier und auch ein kleines Video!

 

__________________________________________________________________________________

Osterritt 2007

2007 haben wir an Ostern einen 4-tägigen Wanderritt gemacht. Die erste Etappe ging von Strinz über die Zimmermannsmühle in Michelbach nach Berg bei Nassau. Dort waren die Pferde auf Paddocks untergebracht und wir hatten Zimmer für die Nacht. Am nächsten Morgen ging es weiter durchs Jammertal und das Gelbachtal nach Molsberg zur Wanderreitstation von Jens Hammer. Hier verbrachten wir einen gemütlichen Abend mit Rotwein und Live-Musik. Die dritte Etappe führte uns über die Lahn nach Villmar zur Mittagsrast und weiter nach Eisenbach zum Hubertushof, auch bekannt unter dem Namen "Ricker Hütt". Von dort aus ging es am vierten Tag nach Steinfischbach zu Familie Doderer. Die Pferde konnten teilweise in Boxen oder im Hof auf kleinen Paddocks stehen. Nach einer kleinen Stärkung wurden die Hänger in Strinz geholt, die Pferde aufgeladen und nach hause gefahren.

Auch dieses Jahr werden wir wieder einen Wanderritt über Ostern organisieren. Wir reiten am Freitag den 10.04.09 bei Heinz und Birgit an der Bethe-Mühle los nach Lauterbach-Maar zum Jägerhof. Am Samstag reiten ein paar Leute wieder die gleiche Strecke zurück. Die Anderen reiten weiter nach Freienseen zur Schreinersmühle. Von dort aus geht es dann am Sonntag weiter zum Hoherodskopf. Am Montag reiten wir zurück zur Bethemühle. Auch von diesem Ausflug wird es hier dann natürlich einige Bilder geben.

 

 

 

 

 

 


Datenschutzerklärung
powered by Beepworld